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Ringtraining

Fragen und Antworten

Komme ich als Profi bei Euren Renntrainings auf meine Kosten?

Aber sicher. Deshalb haben wir ja die Gruppeneinteilung in 4 Gruppen, damit immer nur Fahrer mit etwa gleichem Können gleichzeitig auf der Strecke sind. 

Kann ich als Anfänger an einem Renntraining teilnehmen?

Natürlich! Jeder von uns hat einmal angefangen. Ihr solltet grundsätzlich Euer Motorrad sicher beherrschen. Die elementarsten Fahrmanöver solltet ihr drauf haben, dann steht einer ersten Erfahrung auf der Rennstrecke nichts im Weg. Unsere erfahrenen Instruktoren zeigen Euch die notwendigen Kniffe. So gibt's Spaß und Lernfortschritt von Anfang an. 

Wie schaut's aus mit Unterkunft und Verpflegung beim Training?

Das volle Fahrerlager-Feeling gibt's beim Zelten, im Wohnmobil oder in was immer man übernachten kann direkt an der Strecke. Dies ist an allen Strecken, die wir im Programm haben möglich (Außer 1-Tages-Veranstaltung am Salzburgring). Wenn es Euch irgend möglich ist, solltet Ihr auch im Fahrerlager bleiben. Wir sehen immer abends lange Gesichter von den Leuten, die in ihr gebuchtes Hotel fahren müssen und nicht bei den anderen bleiben können. Die Stimmung abends in oder vor der Box ist doch fast so wichtig wie das Fahren am Tag, oder? Wer es etwas bequemer mag, findet im unmittelbaren Umfeld der Rennstrecken von der einfachen Pension bis zum Luxushotel alle denkbaren Unterkünfte. Wir helfen gerne mit Tips, möchten Euch aber bitten, die Buchung selbst vorzunehmen.

Während der Trainingstage ist Selbstversorgung angesagt. An allen Strecken gibt es aber sehr gute und nicht zu teure Verpflegungsmöglichkeiten in den dortigen Restaurants. Für Kaffee und Erfrischungen sorgen wir. Ab- und zu haben wir auch noch kleinere Snacks dabei. Je nach unseren Möglichkeiten und den Gegebenheiten der jeweiligen Rennstrecke.

Welchen Service habe ich an der Rennstrecke?

Werkstattdienst:
Ein Werkstattdienst ist auf auf den Rennstrecken in "Rijeka" und "Pan" vor Ort um Reparaturen vor Ort durchzuführen.

Teiledienst:
Auf den Rennstrecken in "Most" und "Brünn" haben wir mit TMR Motostore einen kompetenten Teiledienst vor Ort der euch mit Ersatzteilen oder auch Zubehör rund um das Motorrad versorgen kann.

Reifendienst:
Unser Reifendienst versorgt euch vor Ort mit frischen Reifen und übernimmt die Montage. Sondergrössen und Profilreifen unbedingt vorher bestellen.

Und dass Eure Maschinen vor der Veranstaltung fit gemacht werden, sollte auch klar sein. Ein frischer Satz Reifen und eine fachgerechte Inspektion vorher sollte das Minimum an Vorbereitung sein. Es dient Eurer und aller anderer Sicherheit. 

Wie komme ich zur Trainingsstrecke?

Entweder auf eigener Achse, was allerdings den Reifenverschleiss fördert und für ein Renntraining nicht unbedingt optimal ist. Die meisten greifen daher auf Anhänger oder Transporter zurück. Wir sind auch gerne bei der Vermittlung von Mitfahrmöglichkeiten behilflich.

Mit welchem Motorrad kann ich teilnehmen?

Teilnehmen könnt ihr mit fast jedem Motorrad das Luft für Schräglagen und eine gewisse Fahrdynamik mit sich bringt und natürlich technisch in einwandfreiem Zustand ist.

Verkleidung
Von Vorteil ist natürlich eine Rennverkleidung, da euch diese bei einem Sturz wirklich Geld sparen kann. Aber auch mit der originalen Straßenverkleidung ist die Teilnahme kein Problem.

Bei einem Straßenmotorrad müsst ihr noch die Scheinwerfer blickdicht abkleben und das Rück- und Bremslicht abklemmen, wenn nicht möglich auch hier abkleben und die Rückspiegel wie auch das Kennzeichen entfernen.

Bremsen
Ein wichtiger Aspekt auf der Rennstrecke sind natürlich die Bremsen, hier solltet ihr natürlich vor der Anreise schon kontrollieren ob die Beläge noch gut genug sind. Auch während der Veranstaltung lohnt hier abends ein Kontrollblick, da die Beläge auf der Rennstrecke einen weit höheren Verschleiß als auf der Straße haben. Von Vorteil aber kein Muss sind hier Racingbeläge. Auf jeden Fall einen Satz Reserve im Gepäck ist sinnvoll.

Muß mein Motorrad eine Straßenzulassung besitzen?

Nein. Da wir uns auf einer abgeschlossenen Rennstrecke befinden ist keine Straßenzulassung erforderlich. Die Maschinen müssen sich lediglich in einem technisch einwandfreien Zustand befinden und sie müssen die Phonbegrenzung der jeweiligen Rennstrecken einhalten. Aus Sicherheitsgründen sind Glasteile gegen Bruch zu sichern. Spiegel und Blinker werden einfach abmontiert, Scheinwerfer und Bremsblicht kann man abkleben. Erkundigt Euch für Grenzübertritte auch vorher, wie alt die Ausweise Eurer Kinder sein dürfen und ob ein Lichtbild darauf sein muss!

Brauche ich Renn-Slicks?

Für Einsteiger sind Slicks nicht unbedingt notwendig. Bei der Reifenauswahl hilft unser Reifendienst. Slicks aber in keinem Fall ohne Reifenwärmer. Die optimale Ausrüstung ist natürlich je 1 Satz Slicks und Regenreifen im Transporter, dann ist auch der Wetterbericht egal.

Wie bin ich während des Renntrainings versichert?

Voraussetzung für die Teilnahme ist der Nachweis über eine Auslandskrankenversicherung. Eine private Unfallversicherung ist auch nicht falsch, achtet aber bitte darauf, das das sog. "Rennrisiko" nicht explizit durch Euren Versicherer ausgeschlossen ist! Leider ist das bei den meisten Versicherungen die Regel. Sollte sich das nicht ändern lassen, können wir Euch etwas besseres gerne vermitteln. Wir bieten auch immer eine Unfallversicherung der Teilnehmer für die jeweilige Veranstaltung an. Diese ist allerdings eine reine Invaliditätsversicherung, also für Dauerschäden. Falls Ihr eine Vollkaskoversicherung habt, erkundigt Euch bitte auch vorher, ob Eure Gesellschaft nicht auch das Risiko Rennstrecke und/oder Fahrertraining ausschliesst.

Was passiert bei einem Unfall?

Vor Ort sind die Streckenposten der jeweiligen Rennstrecke stets im Einsatz um die Erstversorgung sicherzustellen. Ebenfalls gehören Krankenwagen, Sanitäter und Arzt mit zu unserem Leistungspaket. Für die Vor-Ort-Betreuung haben wir damit die bestmögliche Versorgung. Weiteres regeln die umliegenden Spitäler, die aufgrund der Rennstreckennähe auf alle möglichen Verletzungen aus einem Renngeschehen eingestellt sind. Für einen evtl. Heimtransport sorgt dann die notwendige Auslandskranken-, die Unfallversicherung oder ein Schutzbrief. Dafür müsst Ihr aber selbst sorgen.

Warum Transponderpflicht?

Wie kann ein Veranstalter die Gruppeneinteilung sinnvoll und effektiv vornehmen? Wie verhindert man, dass die Selbsteinschätzung mancher Teilnehmer die Veranstaltung "holpern" lässt und wie bekommt man das daraus resultierende Sicherheitsrisiko in den Griff?

Es gibt hier vielleicht mehrere Lösungen. Die "perfekte" wird es nie geben. Unsere sieht so aus:

Auf für uns und unsere Instruktoren unübersichtlichen Rennstrecken, sprich da, wo eine Kontrolle durch Sicht und/oder Instruktoren auf der Strecke schlecht möglich ist, muss JEDER Teilnehmer einen Transponder montieren. Bezahlen musst Du ihn aber nur, wenn Du an Rennen teilnehmen und Deine Zeiten sehen möchtest. Dafür sind alle Startgebühren für alle Rennen der Veranstaltung inclusive.

Von der Zeitnahme erhalten wir dann am ersten Tag eine Liste der gefahrenen Zeiten, getrennt nach Gruppe Grün (Einsteiger), Gelb (mittel), Rot (schnell) und Blau (sehr schnell). Am Abend des ersten Tages werden dann die Gruppen Gelb und Rot umverteilt. In der Gruppe Grün werden anhand der ermittelten Zeiten für den nächsten Tag die Instruktorgruppen neu eingeteilt. Dies verhindert, dass der eine mit ?einer Hand? hinter dem Instruktor herfahren könnte und der andere "sich die Seele aus dem Leib fährt". (Erfahrungsgemäß dauert sonst eine Verteilung innerhalb der Instruktorgruppen zu lange, da viele nicht so recht ehrlich zu den Instruktoren sind und auch nicht zu sich selbst.) Ohne Transponder können wir da auf kurze Zeit immer nur die krassen Fälle umverteilen. Aber möglichst schnell eine richtige Einteilung vorzunehmen bringt allen mehr Spaß und Erfolg.

Da unsere Trainings (Gott sei Dank) meist ausgebucht sind, ist eine Umverteilung von Gelb/Rot und Blau nach Grün (und umgekehrt) prinzipiell nicht möglich. Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel.

Zur Erklärung: Wenn die Grüne Gruppe ausgebucht ist, sind Summe X Instruktoren gebucht und jeder Instruktor hat Summe X Teilnehmer zu betreuen. Dann kann man nicht so einfach welche dazupacken. Da wir aber generell mit mindestens einem Reserve-Instruktor veranstalten, ist oft auch das möglich.